Mundart-Lesungen

Neben dem Gesang liegt Hubert Grunow etwas ganz besonders am Herzen: Seine Muttersprache. Im Laufe der letzten Jahre hat er eine ganze Reihe von Mundart-Geschichten verfasst und als Hör-, Bilder- und Liederbuch auf DVD im Eigenverlag herausgebracht. Vor allem die Trilogie »Henger d‘m Bredderzung« mit selbst erlebten und überlieferten Episödchen aus seiner Kindheit und Jugend wurde in seiner Heimat und darüber hinaus zum Renner. Aber auch seine ganz eigene, geträumte Weihnachtsgeschichte hat ihren besonderen Charme und Witz. 

 

Et janz normale Levven en d’r Kölschen Provinz

Geschichten, Originale, Lieder und Bilder – Vergnügliches, Besinnliches und manchmal auch Bedenkliches aus Rossel, Wilberhofen und Dattenfeld.
4 Stunden Hörgenuss – live!

18,– €

Hellijes un Unhellijes uss d’r Kölschen Provinz

Övver de »Gnadenmutter«, de »Weihwasserenten« und dat Däller Breifest – Ansichten, Einsichten und Aussichten über, in und auf ein ganz normales Kirchspiel in der Kölschen Provinz. Köstlich subjektiv, aber dafür mit schöner Musik.
2,75 Stunden Hörgenuss – live!

Chressdaach en d’r Kölschen Provinz

Schleddefahre, Chressboom-Söken, St. Martin un d’r Nikkelaus – Bräuche, Gewohnheiten und Erinnerungen an die schönste Zeit des Jahres – mit alten und neuen Liedern.
2,25 Stunden Hörgenuss – live!

Chressdaach - traumhaft schön!

Wat passiert nit alles, wemmer op Chressdaach en kleines Nickerchen hält? Mer hat ja schließlich lang jenug dafür jeärbeett, dat alles endlich do steht, wo et hinjehüürt: d‘r jeschmöckte Boom, et anmutije Kreppchen, de liebevoll ausjesuchten Jeschenke für de Frau, de Pänz, de Omma. Bevüür alles su richtig lossjeht – noch schnell en kleines Erholungsschläfchen. Aaah! Dat tut juuut! Hat mer sich wirklich verdient, irjendwie. Su ess et doch, wa?! Zwei, drei Minütchen em decken- Booch jeläsen – un schon beste em Traumland. Em weihnachtlichen- Traumland! Schöner kann et gar nit sin! Et Wunder, zum Greifen nah! Kurze Zeitreise, un Du bess mittendrin. Rucki zucki siehste se schon ziehen, die drei: d‘n hellijen Jupp un sing Marie mem kleenen Jesüssjen em Ärem om Äsel. Wo wullense hin? Wer weeß? Lohnt sich wohl en jenauer Blick? D‘n Jordan erop, duur Syrien un de Dekapolis zeehen se üvver d’n Bosporus, d’n Balkan erop bes… en et allzick hellije Köllen? Wat en Rees? Un wat für en herrlije Aufnahme en Köllen – un natürlich en d’r Kölschen Provinz! Die Weihnachtsgeschichte mit viel Phantasie mal anders, frisch und neu erzählt, gesungen, von einem rheinischen Theologen, Philosophen und Konzertsänger. Met dollen Texten un neuen Chressdaachsleederen – op Platt! Wie et sich jehüürt!


2,25 Stunden Hörgenuss – live!


Zeitungsartikel und eigene MundArt-Texte zum Schmökern

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Kultur u. Wein bringen Gäste mit in die gute Stube (Rhein-Sieg-Rundschau v. 27.01.10

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Em Konzert (IMAG 03, 2010, S.11)

hubert_grunow.pdf

Kreppenwonder bim Franz, bim Annchen un em Wilberhoff (IMAG 04, 2010, S.11)

Resonanzen

Hubert, ich wollte dich vor Wochen noch in Dattenfeld anrufen und dir sagen, wie sehr mir deine Erzaehltechnik und dein Humor gefällt.  Marlies und ich haben uns bei dem  Video (von Ursula und Rossel) schier »schibbelich« gelacht.  Die nächste CD haben wir auch fertig gehört, und sie war ebenfalls einfallsreich und toll erzählt.  Leider habe ich das Video mit "et Schwarze" (oder so) beim Kofferpacken vergessen.  Es ist fast möglich, dass ich dieses Video mit dem US-System nicht sehen und hören kann.  Aber nächstes Jahr, wenn i komm wenn i wieder  wieder komm, dann hör ich sie bei Marlies und Horst.  

Annely

Lieber Hubert,

erst in den letzten Tagen bin ich dazu gekommen, mal in die DVDs reinzuschauen. Ich habe mich total in meine Kindheit zurückversetzt gefühlt. Ob das nun unsere liebe Manni war, die uns Kindern die ganze Palette von Knecht Rupprecht vorführte, ob es die herrlichen Schlittenfahrten waren, die in der »Holl« (also oberhalb von eurem Haus) starteten und bis unten zur Bäckerei Dietrich gingen, ob es »das Muttchen« war, an die ich mich noch gut erinnern kann oder die Weihnachtsbaumsuche, die bei uns ähnlich ablief wie bei den Stockhausens. All diese Kindheitserinnerungen standen plötzlich wieder vor mir.

Vielen Dank, lieber Hubert, für diese tolle Arbeit. Bestimmt werden wir in den Weihnachtstagen noch ein ruhiges Stündchen finden, um auch den Rest von den »hellijen un unhellijen« Geschichten anzusehen.  (die »hellige Famillich« war auch sehr naturgetreu nachgemacht, einfach köstlich! An die Pfefferminzhostien erinnere ich mich besonders gut und auch an die Predigt. Das Thema war »Dante«.

Hermann & Roswitha

PS: Schade, dass Luise die Geschichten nicht sehen kann (aber vielleicht kann sie ja, von oben...)

RRS 23.12.2009 AN RHEIN UND SIEG PERSÖNLICH / RUNDSCHAU-CD-TIPP

Wie die Heilige Familie ins Windecker Ländchen kam.

Bücher, CDs und Spiele sind ideale Geschenke. Die Rundschau-Mitarbeiter geben in der Adventszeit persönlicheTipps.

Baum, Krippe, Geschenke, Speisen - alles ist an seinem Platz und für die Festtage hergerichtet. Jetzt sollte man zur Ruhe kommen, sich vielleicht in einen gemütlichen Sessel setzen und ein Nickerchen riskieren, gerade so, wie Dr. Hubert Grunow, der uns teilhaben lässt an einem sonderbaren Traum . . .Noch ehe die Heiligen Drei Könige in Bethlehem eintreffen, machen sich Maria und Josef mit dem Jesuskind auf die Reise Richtung Süd-Süd-West, dann den Jordan rauf nach Norden, durch Syrien, über Kleinasien und den Balkan bis nach Wien und weiter an der Donau entlang. Der Stern und die "drei Imis aus dem Morgenland" zockeln hinterher, wobei Caspar, Melchior und Balthasar bald Reisekosten und in Passau der Jetlag schwer zu schaffen machen. In Bayern will die Heilige Familie auf keinen Fall bleiben, zieht nach Norden weiter, auf Köln zu, hält sich hinter Frankfurt aber mehr nach rechts und gelangt schließlich in die Heimat Grunows, der dies alles auf Platt erzählt."Se komen vun Lüsched erin en et schüene Windecker Ländchen, die Lüscheder Bloskapell dät spellen, als se feierlich enzogen." Spätestens an dieser Stelle bekommen Hörer der CD "Chressdaach - traumhaft schön!" mit, dass es sich um den Mitschnitt eines Live-Vortrags handelt: Ein ums andere Mal quittiert das Publikum mit Lachern die Nennung von Windecker Ortschaften und von Personen, wie etwa Althoffs Hildegard, die für Maria einen Aufnahmeauftrag für den Kirchenchor ausfüllt. Mit blühender Fantasie und amüsant (nicht nur für Windecker) malt Grunow aus, wie es "Jesses, Maria und Josef" in der kölschen Provinz ergeht, gespickt mit viel Lokalkolorit und einigen Lebensweisheiten. Selbstverständlich strickt der bekannte Tenor auch gesanglich, begleitet von Hansmartin Kleine-Horst am Flügel, an dieser herrlich rheinischen Weihnachtsgeschichte. Die CD "Chressdaach - traumhaft schön!" (knapp 79 Minuten, 18 Euro) gibt es in der St. Laurentius-Apotheke und bei Schreibwaren Joest in Dattenfeld, in den Buchhandlungen Schlösser (Rosbach) und Windrose (Eitorf), in der Buch- undKunsthandlung auf dem Michaelsberg in Siegburg und bei Dr. Hubert Grunow in Rossel, 0 22 92/92 28 77. (kh)

Zur rheinischen Weihnachtsgeschichte von Dr. Hubert Grunow rät Klaus Heuschötter. Alle Rechte vorbehalten - © Redaktionsarchiv M. DuMont Schauberg Wie die Heilige Familie ins Windecker Ländchen kam 1